Social-Media-Content für Hotels: ein Dreh für alle Kanäle
Viele Hotels haben einen schönen Imagefilm im Querformat und trotzdem nichts, was auf Instagram funktioniert. Der Grund: Social Media braucht andere Formate, einen anderen Rhythmus und mehr Menge. Die gute Nachricht ist, dass beides aus demselben Dreh entstehen kann, wenn man es von Anfang an plant.
Die Formate im Überblick
- 9:16 Hochformat für Instagram Reels, Stories, TikTok und YouTube Shorts
- 4:5 für den Instagram-Feed
- 16:9 für Website, YouTube und Präsentationen
- Breitformat für den Header der Website, oft als stummer Loop
Aus 16:9 lässt sich nur begrenzt ein gutes 9:16 schneiden. Wir drehen deshalb die wichtigsten Szenen bewusst doppelt, einmal quer und einmal hochkant, oder in hoher Auflösung mit genug Rand für beide Ausschnitte.
Welche Inhalte auf Social Media funktionieren
Kurze Momente statt Rundgang
Ein Reel muss in der ersten Sekunde fesseln. Das gelingt mit einzelnen, starken Momenten: Kaffee, der auf dem Balkon mit Bergblick serviert wird, der erste Schritt in den Infinity-Pool, die Tür, die sich zur Suite öffnet.
Serien, die sich wiederholen lassen
Formate wie „Ein Tag bei uns in 15 Sekunden“, „Das Frühstück der Woche“ oder „Zimmer-Check“ lassen sich über Monate bespielen. Beim Dreh planen wir genug Material ein, damit daraus mehrere Folgen werden.
Gesichter des Hauses
Die Köchin, der Barkeeper, die Gastgeberfamilie: Menschen bekommen auf Social Media mehr Aufmerksamkeit als Räume. Kurze Szenen mit dem Team machen das Hotel nahbar.
Umgebung und Saison
Der erste Schnee, die Almblüte, das Seeufer im Sommer. Saisonale Clips halten den Kanal über das Jahr lebendig und zeigen, warum sich ein zweiter Besuch lohnt.
Ein Dreh, viele Ausspielungen
Unser Vorgehen für Hotels: ein Konzept, das Imagefilm, Fotos und Social-Media-Clips gemeinsam denkt. Aus einem Drehtag entstehen so typischerweise
- der Hauptfilm in 16:9,
- ein stummer Loop für den Website-Header,
- eine Reihe von Reels im Hochformat, fertig geschnitten mit Musik,
- Rohclips, die das Team selbst für Stories nutzen kann,
- Fotos für Feed, Website und Buchungsportale.
Professionell produziert oder selbst gefilmt?
Beides hat seinen Platz. Spontane Stories vom Team wirken authentisch und kosten nichts. Für die Inhalte, die lange stehen bleiben, etwa gepinnte Reels, Werbeanzeigen und das Material auf der Website, lohnt sich eine professionelle Produktion. Die beste Mischung: ein starkes Grundpaket vom Profi, ergänzt durch laufende Handy-Inhalte des Hauses.
Tipp: Legt beim Dreh ein paar Szenen fest, die das Team später mit dem Handy nachstellen kann. So bleibt der Look einheitlich, auch wenn nicht jede Story professionell produziert ist.
Musik und Rechte
Für Reels mit Trend-Sounds gelten die Lizenzen der Plattform, für Werbeanzeigen und die Website nicht. Wir liefern deshalb Versionen mit lizenzierter Musik, die überall laufen dürfen, und auf Wunsch stumme Versionen, die das Team in der App mit eigenen Sounds versieht.