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Hotelfotografie: Die Shotliste für ein Shooting, das Buchungen bringt

Von Samuel Renner ·

Gäste entscheiden über ein Hotel in Sekunden, meist auf dem Smartphone, meist anhand der ersten drei Fotos. Deshalb lohnt sich ein Fotoshooting nur, wenn vorher klar ist, welche Bilder gebraucht werden. Diese Shotliste nutzen wir als Grundlage für Hotelshootings.

Außen und Ankommen

Zimmer und Suiten

Weitwinkel nur so weit, dass der Raum ehrlich bleibt. Ein Zimmer, das auf dem Foto doppelt so groß wirkt, sorgt beim Check-in für Enttäuschung und schlechte Bewertungen.

Kulinarik

Spa, Wellness und Aktivitäten

Menschen und Team

Häuser mit Charakter leben von ihren Gastgebern. Porträts der Familie oder des Teams, echte Momente an der Rezeption und in der Küche schaffen Vertrauen, das keine Zimmeraufnahme leisten kann. Für Stellenanzeigen und Employer Branding sind diese Bilder oft genauso wertvoll wie für die Buchung.

Formate von Anfang an mitdenken

Ein Motiv wird heute in vielen Formaten gebraucht: quer für Website und Buchungsportale, hochkant für Instagram Stories und Reels, quadratisch oder 4:5 für den Feed. Wer beim Shooting darauf achtet, dass wichtige Motive Luft an den Rändern haben, kann später ohne Verlust zuschneiden. Mehr zu Formaten steht im Artikel Social-Media-Content für Hotels.

Licht und Tageszeit

Die meisten Hotelfotos entstehen mit vorhandenem Licht, ergänzt durch dezente Aufhellung. Zimmer mit Ostfenster fotografieren wir morgens, Terrassen am späten Nachmittag, Außenansichten zur blauen Stunde. Ein durchdachter Zeitplan ist deshalb wichtiger als teures Licht.

Foto und Film am selben Tag

Wer ohnehin einen Film plant, sollte die Fotos im selben Zeitraum produzieren. Die Räume sind einmal perfekt vorbereitet, die Bildsprache bleibt einheitlich und das Haus wird nur einmal gestört. Wie ein Film abläuft, steht in Hotelfilm produzieren.

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